Brasato al Chianti

Ist ja eigentlich ein Essen für den Winter. Im Kühlschrank habe ich noch ein kleines Roastbeef gefunden und wollte das heute eigentlich auf den Grill werfen. Da es aber grade regnet, habe ich mich kurzerhand entschlossen, einen Brasato al Chianti zu machen (nach meinen eigenen Vorstellungen, ein Rezept habe ich nicht zu Rate gezogen.

Das schöne an diesem Essen ist ja, dass es so einfach ist, man braucht lediglich Zeit. Das Fleisch wird – wenn man die Zeit dazu hat – 24 Stunden in einer Chianti mariniert. Für diese Marinade koche ich dann normalerweise den Wein mit Knoblauch, Zwiebeln, Rosmarin und Thymian und getrockneten Tomaten auf, lasse das Ganze etwas abkühlen und dann kommt das Fleisch rein. Durch die spontante Entscheidung musste ich hier improvisieren und habe das Fleisch einfach eine Stunde in den Wein reingeworfen und dann gleich mit Kochen angefangen.

Die Zubereitung selbst ist trivial, einfach alles anbraten, zusammenwerfen und stundenlang in den Ofen bei 100° Grad. Wie man im Video sieht, wird das Fleisch dabei relativ trocken, aber da es nur noch aus Fasern besteht, nimmt eine Scheibe davon dann Sauce in mindestens der Hälfte seines Eigengewichtts auf. Dadurch ist es dann nicht nur saftig, sondern schmeckt auch sehr intensiv, weil die Sauce durch das lange Garen und darauf folgende Einkochen fast schon ein Jus geworden ist.

Dazu gab’s mal wieder Semmelknödel, da auch noch altes Brot und vor allem Brezeln rumlagen (die Brezeln machen das richtig schön würzig, Rezept dazu gibt’s hier im Blog).

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