Kartoffelknödel

Wie schon im Post vom Sauerbraten berichtet, habe ich im Moment also leider keine Videokamera. Das ist sehr ärgerlich, weil ein Video natürlich wesentlich anschaulicher ist als nur ein paar Bilder. Dennoch möchte ich euch die Kartoffelknödel nicht vorenthalten, immerhin schmecken sie ja auch ohne Video.

Für meine Kartoffelknödel nehme ich

  • 2,5 kg mehlig kochende Kartoffeln
  • Mehl
  • Hartweizengries
  • 3 mittlere Zwiebeln
  • 4 Eier
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Handvoll Majoran
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat

Die Kartoffel werden als Pellkartoffeln gekocht, parallel dazu dünste ich die fein gehackten Zwiebeln in Butter, bis sie sehr weich sind. Auf die Arbeitsfläche wird Mehl und Hartweizengries gestreut (der Gries sorgt für stabilere Knödel und kann auch weggelassen werden, ich mache ihn aber immer rein). Die geschälten Kartoffeln werden durch die Presse gedrückt, zwischendurch streue ich immer wieder Mehl und Gries dazwischen.

Sobald die Kartoffelmasse einigermaßen abgekühlt ist, kommen die Zwiebeln, die Eier, die feingehackte Petersilie sowie die Gewürze dazu. Der Teig wird durchmischt und geknetet, bis sich eine homogene Masse gebildet hat, die nicht auseinanderfällt andererseits aber auch nicht zu stark klebt. Der Teig muss dann noch eine Weile ruhen, dann werden die Knödel geformt (ca. 6-7 cm im Durchmesser) und auf ein bemehltes Blech (oder Arbeitsfläche) gelegt.

Die Knödel werden in kochendes Wasser gegeben, das dann nur noch sieden darf. Nach ca. zehn Minuten steigen Sie an die Oberfläche und nach weiteren fünf Minuten sind sie fertig. Eine praktische Sache ist, die Knödel danach in einer Schale in den Ofen (bei niedrigster Temperatur) zu stellen, dann trocknen sie an der Oberfläche noch ein wenig, was insbesondere das Aufheben zur späteren Verwendung leichter macht.

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