Gegrillte Schergengruber Lammschulter

Das letzte offizielle Fleischstück das uns für unseren Grilltest (bei Blackforestbbq.tv) von Otto Gourmet gespendet wurde, war eine Schulter vom Schergengruber Lamm. Beim Testen der Brennwagen wollten wir auch ausprobieren, ob es möglich ist, ein Gericht indirekt zu grillen, was durch die relativ flache Konstruktion des Deckels und der im Verhältnis kleinen Grillfläche des GT 1200 nicht so ganz einfach ist. Dafür musste dann diese Schulter herhalten. Wie man im Film ganz gut sehen kann, ist die indirekte Methode auf dieser Version des Grills eigentlich nicht wirklich sinnvoll lösbar, man kann zwar den Rost nach oben kurbeln und die Kohle an die Seite legen, aber so richtig gut ist das nicht (man muss allerdings auch berücksichtigen, dass das nicht die vorgesehene Funktion des Grills ist).

Als Zubereitungsart haben wir eine südafrikanische Art gewählt, das Rezept der Marinade ist aus The Barbecue Bible von Steven Raichlen entnommen (Kapstadt-Lamm). Dummerweise war ich an dem Tag aber durch die vielen verschiedenen Gerichte so durcheinander, dass ich vergessen habe, in die Schnitte, die ich ins Fleisch gemacht habe, den Knoblauch und Ingwer reinzustecken, was der eigentliche Sinn der Sache gewesen wäre. Naja, wie auch immer, das war einfach insgesamt zu viel. Beim Ruhenlassen nach dem Grillen haben wir dann gleich den nächsten Fehler gemacht, nämlich das Ding eine halbe Stunde liegen lassen, was dann die Kerntemperatur von den urspünglichen 62°C zu stark nach oben getrieben hat. Trotz allem war das Fleisch sehr saftig, würzig und hat prima geschmeckt!

Hier das Rezept für die Marinade:

  • 60 ml Worcestersauce
  • 60 ml Spjasauce
  • 60 g brauner Zucker
  • 3 EL Dijon-Senf
  • 2 EL scharfer Senf
  • 3 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 3 EL Öl
  • 3 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 EL frischer Ingwer, gehackt
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer

Die Zutaten in einen Topf geben und einkochen lassen, bis sie wie dickflüssig wie Sirup ist, das Fleisch damit einreiben und mehrere Stunden marinieren. Während des Grillens immer wieder damit einpinseln und wer’s mag auch noch als Dip zum Essen reichen.

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