Papa Corleone in Karlsruhe: klein UND fein!

Anfang Dezember hat Ingo Zimmermann am Gutenbergplatz sein Restaurant Papa Corleone eröffnet. Angefangen hat alles mit der Pastamanufaktur in der Weststadt, in der er feine, italienische Teigwaren herstellt – und zwar ausschließlich von Hand. Verbunden mit einem Mittagstisch war das Konzept so erfolgreich, dass es nur eine logische Konsequenz war, ein Restaurant zu eröffnen. Es gibt täglich einen Mittagstisch und von Freitag bis Sonntag ist auch abends geöffnet.

Sympathisch an diesem Restaurant sind gleich mehrere Dinge. Da ist zum einen der Bezug der Zutaten und Rohstoffe (lokale Bäcker, Metzger, Winzer, usw.) und zum zweiten die Tatsache, dass die Speisekarte immer nur 3-4 Gerichte enthält. Was ich von Restaurants halte, die zu jedem beliebigen Zeitpunk 748 verschiedene Essen aller Kategorien auf der Karte haben, ist ja einschlägig bekannt.

Wir haben sowohl das Abendessen als auch den Mittagstisch schon ausprobiert und waren sehr zufrieden. Das Fleisch – in meinem Fall ein Entrecôte – bekommt vor der Zubereitung als Spezialbehandlung eine Oban-Injektion oder auch eine aus Thymian und Knoblauch und ist zart und schmackhaft (wobei mir als altem Griller natürlich das selbe Steak vom Grill besser schmecken würde), die Pasta ist ohnehin klasse und auch die Saucen (sowohl Pasta als auch Dip-Saucen) sind sehr lecker. Auch die Salate mit verschiedenen Toppings sind sehr gut.

Preis/Leistung ist in Ordnung und das einzige was ich kritisieren kann, ist die beschränkte Weinauswahl, die aber wohl flexibel angepasst werden kann, da die Weine direkt gegenüber von Guntram Fahrner im Weinlade passend zu den Gerichten vorgeschlagen werden.

Das Papa Corleone ist auf jeden Fall eine Bereicherung und ein Lichtblick in der leider relativ miesen Karlsruher Restaurantszene.

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