[m]eatery in Hamburg. Das vielleicht beste Fleisch Deutschlands.

Ich hatte das Glück, vergangenen Freitag in Hamburg zu sein, so dass ich es endlich mal geschafft habe, in die [m]eatery zu gehen. Ich hatte das schon lange vor, aber die 650 km von Karlsruhe nach Hamburg fährt man für ein Steak ja dann vielleicht doch nicht.
Nun war es aber so weit und da ich von meiner Frau zum Geburtstag auch noch den Carnivor-Gutschein geschenkt bekommen habe, war das natürlich perfekt! Bereits ein paar Tage vorher habe ich dann auch schon angefragt, ob das Bone-in Ribeye vom Husumer Weiderind – das ausschließlich Gras frisst – verfügbar ist. Glücklicherweise war das so und genau genommen ist das auch genau das einzige Stück, was mich wirklich interessiert hat. Als Ribeye- und Dry-aged-Beef-Fan gibt es für mich keine Alternative.

Der Reifeschrank

Das Ambiente im [m]eatery ist cool, sehr stylisch und relativ dunkel, das passt. Die Servicekräfte sind sehr nett und aufmerksam und meinem Kellner war auch sofort klar, dass ich keine Soße zu meinem Steak haben wollte. Als Vorspeise habe ich noch einen Salat und als Beilage ein Kräuterpüree bestellt, aber wirklich wichtig war das nicht. Eine wichtige Beilage dagegen war der Wein, ich habe die Empfehlung “Chocolate Bloc” genommen, einen Südafrikaner, der richtig gut war.

Der Restaurantmanager, Herr Schröder, hat sich trotz dass einiges los war, für mich Zeit genommen, mir alle meine Fragen zu beantworten, das fand ich prima. Wir haben uns die eigens entwickelten Reifeschränke angesehen, in denen das Fleisch im Dry-aging-Verfahren 4-6 Wochen bei 2°C und 95% Luftfeuchtigkeit reift. Das sind schon mal so genial aus und ist einfach eine klasse Sache! Im Gegensatz zu den USA ist keinerlei Schimmel auf dem Fleisch erlaubt, was die Vernichtung der kompletten Ware zur Folge hätte, Sicherheit bzgl. Bakterien usw. steht also an oberster Stelle. Zur Zubereitung wird kein normaler Grill, sondern ein Southbend-Grill mit 800°C Temperatur verwendet, was besonders das Fett im Fleisch karamellisieren lässt und einen phänomenalen Geschmack erzeugt. Das wird in den USA normalerweise auch nicht als grilled steak, sondern charred steak bezeichnet. Das Fleisch ist einfach ein Genuss und jeder Fleischfan, der einmal in Hamburg ist, muss sich dieses Erlebnis gönnen.

Dry-aged Bone-in Ribeye vom Husumer Weiderind

Der abgenagte Knochen

Sven schmeckt's

Ein paar kleine Rücken

Rückendetails

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