Ratatouille (Confit Byaldi) von Remy gekocht

Schon als ich den Film Ratatouille das erste Mal gesehen habe, wollte ich gleich wissen, ob ein Ratatouille so gut schmecken kann, dass man Tränen in die Augen bekommt vor Glück. Nun fällt mir das als passioniertem Fleischfresser nicht sooo leicht, aber heute habe ich das dann doch mal in Angriff genommen.

Mit ein wenig Recherche habe ich erst einmal herausgefunden, dass das Ding eigentlich ein Confit Byaldi ist und von Michael Guérard, dem Vater der Nouvelle Cuisine beschrieben und extra für den Film von Thomas Keller in einer speziellen Variante kreiert wurde.

Im Web gibt es verschiedene Versionen, ich habe mich für folgende entschieden:

1. Die Piperade

  • Zwei rote und ein gelber Paprika
  • Ein halbes Glas Tomatensugo
  • Ahornsirup
  • Thymian und Petersilie
  • Eine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Rotwein (davon ein Schluck für das Essen und für mich der Rest)
2. Die Vinaigrette
  • Olivenöl
  • Balsamessig
  • Saft einer halben Zitrone
  • Eine Knoblauchzehe
  • Thymian
  • Pfeffer, Salz
3. Das Gemüse
  • Aubergine
  • Zucchini
  • Tomaten
  • Zwiebeln
Worauf man beim Einkaufen besser achten muss als ich, ist die Größe des Gemüse, die alle möglichst gleich groß sein sollten, wenn man sie in Scheiben schneidet. Ich musste ein wenig improvisieren, wie man im Film gut sehen kann.
Im Gegensatz zu den üblichen Rezepten, die ich gefunden habe, habe ich den Ofen nur auf 110°C eingestellt und das Teil dafür dann eine Stunde im Ofen gelassen. Geschmeckt hat es genial, war ein tolles Essen!
Wer den Film nicht kennt: unbedingt kaufen und anschauen, den bekommt man z. B. bei Amazon.

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