Die Acht-Stunden-Hühnersuppe

Ich kann mich nicht genau erinnern, aber ich glaube es war irgendeine Sendung im Fernsehen in der einer in China ein Huhn acht Stunden gekocht hat, um am Ende nur eine Hühnersuppe zu bekommen. Die Bemerkungen dazu haben mich überzeugt, also habe ich das mal ausprobiert. Ich habe ein schönes Biohuhn, gutes Wurzelgemüse und Ingwer sowie eine Einlage aus Papaya, Shiitake-Pilzen und Baby Pak Choi gekauft und dann ging’s los.

Das Huhn und das Wurzelgemüse habe ich grob zerkleinert, in kaltes Wasser gelegt und losgekocht. Als ich mein Vorhaben dann auf Facebook gepostet habe, schlugen mir viel Verachtung, Auslachen und nur wenig positiver Zuspruch entgegen. Jack the Ribber von OldMountain BBQ hat jedoch den wichtigsten Vorschlag gemacht, ohne den das ganze eigentlich fast schon wieder sinnlos gewesen wäre: das Ziehen von Stichproben! Ich habe die Idee sofort aufgegriffen und nach zwei, vier, sechs und schließlich acht Stunden jeweils eine Probe genommen und am Ende verkostet.

Das Testergebnis

Wie im Film am Ende zu sehen, ist die Farbe ein eindeutiger Indikator für die Intensität und es stimmt in der Tat: die Suppe wurde mit der Zeit immer besser. Die Zwei-Stunden-Version ist – nachdem ich das nun kennengelernt habe – eigentlich fast nur noch zum Wegschütten, acht Stunden zu warten ist natürlich heftig, aber die Sechs-Stunden-Version ist ein klasse Kompromiss. Ich will das nicht mehr anders, low & slow gilt wie so oft auch beim Kochen! Probiert’s aus!

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8 Responses to “Die Acht-Stunden-Hühnersuppe”

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