undergrounddinner in Karlsruhe – spektakuläres Event

undergrounddinner

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Am vergangenen Wochenende sind wir das erste Mal zum undergrounddinner gegangen. Wir hatten das schon lange vor, wegen der Termine hat es bisher jedoch leider nie geklappt. Jetzt war es also endlich mal so weit. Die Veranstaltung “nett essen II” in einer ausgedienten Halle des alten Schlachthofs in Karlsruhe war als Location von den Veranstaltern ausgewählt worden. Die Veranstalter, das sind Christian, Kristof und Sophie, die eine solche Veranstaltung schon 2009 – auch im Schlachthof in Karlsruhe – ins Leben gerufen haben. 50 Teilnehmer haben ein 5-Gänge-Menü genießen können und da das Event damals offensichtlich sehr erfolgreich war, hat sich das Ganze mittlerweile nach und nach zu einem Unternehmen weiterentwickelt. Und das ist auch das Konzept, tolles Essen an ungewöhlichen Orten.

Schon während man sich auf den Veranstaltungsort zubewegt, hat man fast schon das Gefühl etwas Verbotenes zu tun – zumindest nach einer Verschwörung fühlt es sich an. Begrüßt wurden wir mit einem leckeren Prosecco, die kahlen, kalten Räume waren nett beleuchtet, so dass die Stimmung alleine schon wegen des Ambiente spannend war.

In der großen Halle wurde der erste Gang (Crostini mit Erbsenpürree und Sardellen) im Stehen serviert und dann haben wir uns einen Platz an der 30 Meter langen Tafel gesucht. Die Küche war direkt neben der Tafel aufgebaut, so dass man auch immer mitten im Geschehen war. Im Laufe des Abends haben sich einige nette Gespräche ergeben, es ist natürlich immer interessant, wenn man durch die Sitzordnung automatisch Sitznachbarn hat, die man in der Regel nicht kennt.

Die restlichen Gänge waren:

  • Ravioli in Spargelsüppchen
  • Rotbarbe & Risotto
  • Barbarie Entenbrust mit gegrillten Polentaschnitten und Fenchel
  • Karamelltörtchen mit Panna Cotta und kandierter Zitrone

Das Essen selbst war eine schöne Zusammenstellung, aber manche Gänge waren nach meinem Geschmack noch verbesserungswürdig, so war die Suppe etwas geschmacksneutral, die Ente nicht gut gebraten und der Nachtisch hätte besser sein können.  Dass bei einem solchen Event essenstechnisch jedoch nicht immer alles glatt geht, ist irgendwie logisch, die Küche ist improvisiert, 60 Essen müssen gleichzeitig zubereitet und serviert werden und dann war es auch noch ganz schön kühl, was ja auch nicht gerade hilft.

Wir haben also ein schönes Event in einer spektakulären Location erlebt, für 58 EUR (plus noch 15 EUR pro Flasche Wein) allerdings auch keine Veranstaltung, an der man regelmäßig teilnimmt. Die drei und ihre vielen Helfer haben hier eine tolle Idee umgesetzt, die im Laufe der Zeit sicherlich ständig weiter verbessert wird und noch viele interessante Locations beehren wird.

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