Blackened Schulterscherzel (Flat Iron Steak) vom Wagyu-Rind

Bei meiner Fleischlieferung von der Wagyu-Farm von Thomas Spang vor einiger Zeit war unter anderem auch ein Schulterscherzel dabei, das mir Thomas dazugelegt hatte. Jetzt war es an der Zeit, das zu grillen. Dieses Mal habe ich mich für die Blackened-Variante entschieden. Das ist eine Zubereitungsart aus der Cajun-Küche, bei der das Steak mit einer Schicht eines Rubs bedeckt wird. Dieser Rub wird beim sehr heißen Braten dann sehr dunkel – daher auch die Bezeichnung blackened.

Schulterscherzel vom Wagyu-Rind

Schulterscherzel vom Wagyu-Rind

Ein Schulterscherzel liegt unterhalb des Schulterblatts und ist kurzfaseriges Fleisch, das genau genommen zwei Schichten hat, die durch eine Sehne verbunden sind. Ich habe mich jedoch dazu entschlossen, diese beiden Schichten nicht zu trennen, wie das manchmal gemacht oder auch empfohlen wird, sondern ich wollte das aufgrund der Dicke im Ganzen lassen und lieber beim Essen zerteilen. Rückblickend war das auch richtig so.

Es gibt verschiedenen fertige Rubs für blackened Steak, ich habe mich jedoch entschieden, selbst einen herzustellen. Dafür habe ich genommen:

  • 2 TL Paprikapulver, scharf
  • 1 TL Tasmanischem Pfeffer, frisch gemörsert
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • Chiliflocken
  • Kräuter der Mykale, eine geniale Kräutermischung mit Thymian, Oregano, Salbei und wasweißichnoch
  • Salz

weil ich mir dachte, dass für dein gutes Stück Fleisch auch ein hochwertiger Rub her muss (und bei dem ich weiß was drin ist).

Rub für Blackened Methode

Rub für Blackened Methode

Bei der Zubereitung wird ein blackened Steak normalerweise in einer Pfanne gebraten, somit habe ich meine kleine Gusspfanne, die ich normalerweise zum Ruhenlassen verwende eingesetzt (Jack the Ribber hat das auch schon auf dem Rost gemacht, das funktioniert also auch). Das Fleisch wird mit flüssiger Butter eingepinselt, mit dem Rub dick eingepackt und dann gebraten. Leider war die Pfanne nicht heiß genug, das ist jetzt so ziemlich das erste Mal, dass mich der Baby Q im Stich gelassen hat, so dass es nicht 100% zufriedenstellend war.

Das Fleisch war extrem saftig (obwohl es lange geruht hat, ist da noch literweise der Saft rausgelaufen) und geschmeckt hat es grandios. Vor lauter Essen habe ich dann nicht mal mehr was dazu auf dem Video gesagt! Das werde ich auf jeden Fall noch Mal wiederholen, dann allerdings auf dem Performer!

Saftiges Schulterscherzel

Saftiges Schulterscherzel

 

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