Peposo Notturno – Langsam im Römertopf gegarte Rinderhaxe

Peposo notturno

Peposo notturno

Im Buch Hitze von Bill Buford sind ein paar unterhaltsame Erlebnisse Geschichten und Rezepte drin. Am spannendsten fand ich jedoch das Peposo Notturno, auf deutsch sowas wie “nächtliche Pfeffrigkeit”, ein extrem einfaches Essen, das nur aus 5 Zutaten besteht und genau genommen auch keine Arbeit macht.

Man nimmt eine Rinderwade, Rinderhaxe oder – wie ich hier in meinem Film – ein paar Beinscheiben vom Rind, wirft diese zusammen mit viel Knoblauch, Pfeffer, Salz und einem Liter Chianti in einen Römertopf, schiebt das ganze bei 100° abends vor dem Zubettgehen in den Ofen und holt es morgens nach 12 Stunden wieder raus. Fertig! Der beste Spruch in diesem Buchabschnitt ist: “Es kocht so lange, dass man auch einen Turnschuh hineinwerfen könnte und es würde keinem auffallen!”

Es ist sensationell wie intensiv dieses Essen schmeckt, es hat eine Klarheit, die mit Kräutern, Gewürzen und anderen Zutaten niemals so herausgearbeitet werden würde wie in diesem Fall. Ich werde das auf jeden Fall wieder machen und kann es zum Nachahmen nur empfehlen. Einen Fehler habe ich gemacht: ich hätte auf jeden Fall frischen Knoblauch nehmen sollen, der alte schmeckt einfach zu muffig.

Im Original wird das Essen nur mit Brot und natürlich Chianti serviert, ich habe noch eine Polenta dazu gemacht, was sehr gut gepasst hat.

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5 Responses to “Peposo Notturno – Langsam im Römertopf gegarte Rinderhaxe”

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