Tomahawk-Steaks vorwärts und rückwärts gegrillt

Tomahawk-Steaks wollte ich schon lange mal haben! Die sehen einfach klasse aus, auch wenn der lange Knochen (außer als Griff) keinen Nutzen hat. Und da ich neulich ein Fotoshooting mit Ann Buster für Disturbed Cooking-Bilder hatte, war das natürlich rein von der Optik her die ideale Gelegenheit!

Heiko von der Metzgerei Brath hat mir zwei schöne Stücke vom Fleckvieh vorbereitet, ein Ribeye und das Prime Rib, dem sprichwörtlich ersten Knochen. Vier Wochen dry-aged und dann wunderschön zugeschnitten.

Ribeye und Prime Rib Tomahawk-Steaks

Ribeye und Prime Rib Tomahawk-Steaks

Ich habe die beiden Stücke dann kräftig mit Luisenhaller Salz eingerieben und für ein paar Stunden in den Kühlschrank gelegt, so dass sich das Salz im Saft auflösen und dann wieder ins Fleisch einziehen konnte. Für das Grillen hatte ich noch von der Kohle vom Köhler Thomas Faißt übrig, das war dann auch angemessen für so schönes Fleisch. Das Ribeye habe ich normal vorwärts gegrillt, also über der heißen Kohle direkt gebrandet, dann auf die kühle Seite zum Ruhen gelegt.

Das Prime Rib dagegen habe ich rückwärts zubereitet, d. h. ich habe es zuerst auf der kühlen Seite auf Kerntemperatur gebracht und danach erst das Branding aufgebracht. Die Schaumbildung, die man auf dem Video sehen kann, ist Eiweiß, ähnlich wie das beim Kochem von Suppe passiert.

Beide waren gigantisch gut, das Prime Rib hat mir noch einen Tick besser geschmeckt. Es war extrem saftig und hatte tolle Röstaromen,was sicherlich durch die Rückwärts-Methode noch positiv beeinflusst wurde.

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