Tip Roast vom Wagyu-Rind auf dem Drehspieß gegrillt

Beef Chart

Beef Chart

Von Thomas Spang (Wagyu-Farm) habe ich bei meiner letzten Bestellung zusätzlich unter anderem noch einen Tip Roast bekommen, einen Braten, der im Querschnitt fast quadratisch ist und am unteren Ende der hinteren Keule liegt (hier im Chart bei E4).

Normalerweise sagt man ja, dass man ein soclhe Stück nicht grillen, sondern nur als Schmorbraten zubereiten kann, ich wollte das aber wissen. Zum einen ist es Wagyu-Fleisch, mit seinen besonderen Eigenschaften und zum zweiten ist es ohnehin meine Überzeugung, dass man (fast) jedes Stück gegrillt genießen kann, wenn man es nur richtig zubereitet. Bei Meathead habe ich dann eine Methode gesehen, die mich interessiert hat, das Dry-brining. HIerbei wird das Fleisch 24 (oder auch 48) Stunden vor der Zubereitung mit Salz eingerieben, dann in Frischhaltefolie eingewickelt und in den Kühlschrank gelegt. Entgegen der landläufigen Meinung, dass das Fleisch dadurch trocken wird, passiert nun folgendes (ohne zu wissenschaftlich zu werden): Das Salz zieht Flüssigkeit aus dem Fleisch, wird darin aufgelöst und dringt dann wieder in das Fleisch ein. Dadurch wird das Fleisch dann zarter und bleibt insgesamt saftiger.

Den Braten habe ich danach noch mit einer Mischung aus Grill-Rub Amerika von Culinarico, frischem Thymian und Rosmarin sowie Olivenöl  eingerieben und noch einmal für 24 Stunden in den Kühlschrank gelegt. Danach kam der kleine endlich auf den Drehspieß, wurde ein paar Stunden gedreht und am Ende mit dem Backburner noch eine schöne Kruste aufgebracht. Der Braten war richtig saftig, unheimlich lecker und überraschend zart! Einfach etwas Besonderes, was man nicht alle Tage bekommt.

Dieses Video ist Bestandteil des Collaboration-Videos der Videogriller von 0815BBQ, Pitmaster X, Tobias.grillt.de, Udenheim-BBQ, Disturbed Cooking und BlackForestBBQ.tv.

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