Ragout vom Ochsenschwanz – Rabo de Toro

Ochsenschwanz

Ochsenschwanz

Wenn man bei einem Tier “von Kopf bis Schwanz” spricht, dann ist das für mich immer wieder ein wichtigstes Thema. Ich möchte nach Möglichkeit so gut wie alle Stücke verarbeiten. Am hinteren Ende angekommen, ist es also der Ochsenschwanz (der scheinbar immer so heißt, obwohl er meistens gar nicht von einem Ochsen stammt, in diesem Fall war es ein Schwanz von einer Färse!).

In Spanien ist das Gericht bekannt als Rabo de Toro (da es angeblich von den Stieren von Stierkämpfen stammt…) und ich habe das in Andalusien zu essen bekommen. Es war fantastisch und hat mich zu meiner Variante des Ochsenschwanz-Ragouts inspiriert. Bei uns ist dieses Stück aber vor allem als Suppe bekannt, dabei wird aus dem Schwanz eine Brühe gekocht, die in der Tat lecker schmeckt (wobei nach meiner Erfahrung der vermeintlich charakteristische Geschmack vor allem durch den Sherry kommt, was uns also wieder zurück nach Spanien bringt.

Ochsenschwanzragout

Ochsenschwanzragout

Das Fleisch ist also als normales Essen einfach genial, man muss dabei eigentlich nur beachten, dass sich in den Stücken viel Bindegewebe befindet, das man so nicht essen kann und das daher eine lange Garzeit erfordert, um zu gelieren. Dann fällt das Fleisch vom Knochen ab und schmeckt sehr würzig und rund. Mit einer lange gekochten und reduzierten Soße ist es einfach ein Gedicht.

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3 Responses to “Ragout vom Ochsenschwanz – Rabo de Toro”

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