Pollo alla Cacciatora – Italienisches Huhn nach Jägerart

In einem älteren Artikel (Arista di Maiale) habe ich schon einmal über das Borgo Argenina im Chianti berichtet, wo wirpollo alla cacciatora letztes Jahr ein paar schöne Urlaubstage bei Elena Nappa verbracht haben. Das im Artikel erwähnte kleine Kochbuch  habe ich auch dieses Mal wieder hervorgeholt um ein Huhn zuzubereiten. Das ist mal wieder eines der Rezepte, die ich so genial finde. Man verwendet ein paar gute Zutaten, wirft diese zusammen in einen Topf, wartet eine längere Zeit und bekommt ein Essen als Ergebnis, das einfach nur fantastisch schmeckt.

Da wir nur zu zweit waren, habe ich kein ganzes Huhn verwendet, sondern nur zwei große Keulen sowie Olivenöl, Zwiebeln, Tomaten (endlich mal wieder frische, wohlschmeckende aus dem Garten!), Knoblauch, Rotwein (ja! Rotwein!) und Fleischbrühe. Das ist es eigentlich schon. Da ich jedoch noch ein paar Kartoffeln dazu haben wollte, habe ich die gleich mit in den Topf gegeben und einige Oliven mussten auch noch weg, also rein damit.

Viel zu erklären gibt es nicht, selbst der Film ist nicht einmal drei Minuten lang geworden, dafür musste ich insgesamt aber zwei Stunden warten, bis das Essen fertig war (manch einer macht einen Hühnerschlegel in 20 Minuten fertig). Das Ergebnis ist aber genau das, war man sich wünscht. Die Aromen der Zutaten sind durchgezogen, das Fleisch fällt vom Knochen und hat die ganzen Geschmäcker in sich vereint und das tolle ist, dass man dieses Essen (da ja keine besondere Technik oder Geräte erforderlich sind) auch locker im Dutch Oven machen kann, was ich demnächst auf jeden Fall mal ausprobieren werde…

Am besten schmeckt das einfach mit einem schönen selbstgebackenen Weißbrot. Und vor lauter Hunger und Genuss habe ich mal wieder vergessen ein Tellerbild zu machen …

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